An apple a day keeps the doctor away
Unterschwellige Botschaften haben wir ins Musikvideo “Ein bisschen Zeit” eingebaut. Heute: “An apple a day keeps the doctor away!” Hier also erste Szenen vom Dreh. Derweil schnippeln wir noch fleißig an den letzten Feinheiten des Endproduktes.
Making of vom Making of
Immer mehr gefällt mir die Doppeldeutigkeit, dass im Lied “Ein bisschen Zeit” von tausend kleinen Schritten die Rede ist. (Kann von etwas die Rede sein, wenn man es singt?) Viele Schritte hat es gebraucht, um bei startnext.de an den – eben – Start zu gehen, um für unser Musikvideo-Projekt zu trommeln. Das Promo-Video dazu (siehe letzter Eintrag) war einer davon. Hier ein kleines Making of vom Promo-Clip. Starring: Doro Frauenlob (Regisseurin) und Stella Falderbaum (Kamera & Schnitt Promo-Clip).
Musikvideo “Ein bisschen Zeit”
Vor einigen Monaten erhielt ich eine e-mail von Dorothee Frauenlob. Sie hatte sich nach meinem Auftritt beim Christian Artists Seminar in Bad Honnef im August 2011 meine CD gekauft, wir uns aber nur flüchtig kennengelernt. Nun klopfte sie an: Wie es in meinem Fall aussehe in Sachen “Musikvideos”. Damit hat sie bei mir offene Türen eingerannt: Künstlerisch wäre das toll – und natürlich auch marketingtechnisch erstrebenswert. Aber schnell war auch klar: Ich kann kein Budget hinblättern, um ein Musikvideo zu drehen. Dafür läuft der Laden einfach zu sehr “von der Hand in den Mund”.
Und dann passierte folgendes: Statt “Danke, das war´s. Schön, dass wir mal darüber gesprochen haben”, haben wir einfach weiterüberlegt: Was ist unser Anliegen, welche Philosophie treibt uns an, wie ticken wir – und wie ließe sich vielleicht doch eine Möglichkeit finden …
Viele e-mails, Telefonate und eine Menge Schreibtischarbeit später: Wir wollen ein Musikvideo drehen! Zum Song “Ein bisschen Zeit”, dem Opener der aktuellen CD “halbwegs gelassen”. Konrad Licht, ein exzellenter Filmemacher hat sich uns angeschlossen! Über “Startnext”, eine Internet-Plattform für Projektfinanzierungen im künstlerischen Bereich, möchten wir “Fans” – und Sponsoren ansprechen, die uns dabei unterstützen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Auf startnext.de ist das Projekt ausführlich beschrieben. Dort gibt es auch den Promoclip, den ich hier unten eingebettet habe. Wer sich angesprochen fühlt und helfen möchte – konkret geht es auf zweierlei Art und Weise:
1) Das Projekt braucht soviele “Fans” wie möglich!
Wer sich unter startnext.de anmeldet / registirert, dann auf unser Projekt klickt und dort “Fan” wird hat uns schon geholfen! Die ersten 50 “Fans” brauchten wir, damit wir überhaupt erst fürs Sponsering freigschaltet wurden. Das ist durch persönliche Ansprache an Freunde schon geschehen! Danke an alle! Ab 100 Fans eröffnet sich die Option, von Startnext selbst zusätzlich mit einer erheblichen Summe unterstützt zu werden. Also werdet bitte “Fans” – das wäre großartig!
2) Sponsoren
Nunja … wir brauchen Sponsoren! Kosten sind vor allem: Ausleihen von technischem Equipment, Drehgenehmigungen, Reisekosten, Video-Schnitt / Postproduktion. Personalkosten (für Doro, die schon ein Menge Zeit, Knowhow und Herzblut reingelegt hat – ohne Aussicht, je einen Cent dafür zu bekommen; ich selber will natürlich nichts verdienen, sondern wäre glücklich über ein tolles Musikvideo) werden nur bei Überfinanzierung ausgezahlt. Jede Summe hilft uns weiter! Denn nur wenn das angegebene Ziel von 4.000 Euro erreicht wird, wird das Projekt umgesetzt. Ansonsten geht das Geld zurück an die potenziellen Sponsoren. Übrigens: Es gibt kleine, kreative Dankeschöns für jeden Sponsor! Lest nach bei startnext!
Ich werde meinen Weblog hier als “Making-of-Blog” reaktivieren und ausführlich berichten. Hier zunächst der offizielle Promo-Clip. Bald folgen auch dazu “Making-of”-Szenen hinter den Kulissen. Danke für euer Interesse – und vielleicht auch mehr …
!
Ein Achtel Lorbeerblatt
2012 beginnt mit einer Entdeckung: Ein Achtel Lorbeerblatt, eine neue Internet-Plattform rund um die Themen Liedermacher, Chanson, Kleinkunst & Folk – genau mein Ding. Ich freu mich! Im Editorial vom 31.12.2011 erklärt es Chefredakteur David von Schewski, bürgerlich Wonschewski, ganz genau. Dringende Klickempfehlung!
Zeitraffer 2011
Kinder, wie die Zeit vergeht! Ich weiß ja kaum noch, wie sich das anfühlt, hier einen Beitrag zu posten … Nach einer intensiven Zeit, in der ich – neben den laufenden Konzerten – an meinem ersten Kinderprogramm (!) gearbeitet habe (Details dazu demnächst), stecke ich jetzt schon wieder direkt in der Advents-Saison. Sechs von zehn Ach, du fröhlichen!-Terminen sind schon abgespielt. Ein weiterer ist ausverkauft, zwei sind geschlossene Gesellschaften – mit anderen Worten: Am 10.12.2012 ist mein letztes öffentliches Konzert in diesem Jahr – siehe “konzerte”.
Auf Facebook herrscht weiterhin deutlich mehr Betrieb als hier. Wer also Lust auf mehr Details und Konzert-Erinnerungs-Posts hat, der möge mich dort besuchen bzw. mir eine Freunschaftsanfrage schicken! Kommt gut durch den Advent!
On tour with Jeanine Noyes
Schon nach drei von vier gemeinsamen Auftritten ist Jeanines Soundcheck-Song “Carry you” legendär. Ein Video davon ist allen Facebook-Freunden vorbehalten (Freundesanfragen willkommen!).
Bisheriger Höhepunkt unserer gemeinsamen Tour: Im voll besetzten Burgsaal Brüggen – leider fiel das Open Air ins Wasser – moderiert Jeanine vollmundig ihren Song “Transparent” an, den wir für unsere Konzerte gemeinsam eingeübt hatten. Inbrünstig spielt sie die ersten Akkorde – ich mit Mikro in der Hand daneben – und schon sehr bald ist mir klar: falscher Song! Jeanine ist jedoch so überzeugt bei der Sache, dass ich keine Chance sehe, ihr noch zuzuraunen, dass sie grad nicht das Lied angestimmt hat, das wir gemeinsam singen. Schmunzelnd sehe, stehe und höre ich dem weiteren Verlauf der Dinge entgegen. Nach ihrer Solo-Strophe und einem Solo-Refrain wäre ich dran. Nur dass wir eben im falschen Lied sind! Jeanine wartet aber immer noch auf meinen Einsatz, sieht zu mir herüber … ich lächle sie nur tapfer an. Sie verlängert das Zwischenspiel, sieht mich wieder an … und erst jetzt ist ihrem Gesichtsausdruck anzusehen, dass bei ihr der Groschen fällt.
Abbruch, Erklärungen, Gelächter. Auch noch auf der Rückfahrt beim Autobahn-Kaffee nachts um halb 2 haben wir immer wieder lachen müssen und werden uns diese Geschichte wohl noch lange erzählen. Ihr Gesicht beim Augenblick der Erkenntnis – unschlagbar
! Ob ich mich heute in Mannheim revanchiere und anstatt meines Songs, in dem sie wiederum mitsingt, kurz einen anderen anspiele …
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Voller Sturm, volles Haus, volle Scheune
22.06.11 / Lichtenstein
Leider wurde das geplante Open Air Konzert am Mittwoch, 22. Juni, in Lichtenstein Opfer einer Sturmbö. An meinem vierten Konzert im Haus Sonnenfels änderte das allerdings nichts. Auch nicht am herausragenden Rahmenprogramm – allem voran Crêpes à la Duchesnes. Ein Genuss – und immer wieder schön im Haus Sonnenfels, dessen Garten ans Tolkiensche Auenland erinnert.
24.06.11 / Friedrichsdorf
Auch sehr idyllisch lebt das schwarze Kaninchen der Kopfermanns – nämlich in deren Garten in Friedrichsdorf. Im dazugehörigen Haus fand das 4. Kopfermannsche – eben – Hauskonzert statt, dessen special guest ich die Ehre hatte, sein zu dürfen. Das war ein schöner Abend – vor allem auch weil Jeanine Noyes, noch ganz im Rausch des kanadischen Jetlags, spontan mit von der Partie war und wir vor erlesenem Publikum zwei gemeinsame Songs für unsere beiden anstehenden Konzerte üben konnten. Danke, Anja und Arne für eure offenen Türen – und allen Gästen im vollen Haus für die offenen Ohren! So ganz nebenbei kam es zu einer Weltpremiere: Zum ersten Mal überhaupt habe ich zwei eigene Songs nur singend und ohne Tasten unter den Fingern performed – begleitet von Arne an der Gitarre und Wolle am Piano! Geile Combo! Könnte ich mich glatt dran gewöhnen!
25.06.11 / Lichtenberg
Mit einer liebgewonnen Tradition habe ich beim diesjährigen Konzert im fränkischen Lichtenberg gebrochen: Ich war ausnahmsweise mal pünktlich! Gebrochen haben wir auch den Zuschauerrekord! Die Scheune am Schlossplatz war rappelvoll – dank einer penetranten Konzertpolitik (geschätzt viertes Konzert in vier Jahren) und einer unermüdlichen Marga. Es war wieder richtig, richtig schön bei euch! Mercí zusammen!
In der Liederbestenliste …
“Im Himmel sind wir alle Kommunisten” hält sich mittlerweile im dritten Monat in der Liederbestenliste. Somit haben es seit “God bless America” aus der CD “Höhenflug” (2002) Songs aus allen folgenden Solo-Alben in die Charts für deutschsprachige Musik jenseits des Mainstreams gebracht. Ist doch auch mal schön!
Einen kleinen Hörschnipsel – wie von allen Liedern der immer noch neuen CD “halbwegs gelassen” – gibt es hier.
Kleinkunst auf kleiner und großer Bühne
Kultig, urig, gemütlich, eng, persönlich … Kleinkunst at it´s best könnte man sagen im Kanapee, Hannovers legendärer Konzertstube. Es war mir eine Ehre, dort ein zweites Mal zu gastieren! Überrascht haben mich Marburger (!) und Celler Bekannte im Publikum und auch, dass noch jugendliche Pressefotos von mir im Umlauf sind.
Premiere hatte ich beim “Artort”, Wittens Kleinkunst-Show in der WerkStadt. Im kleinen Rahmen schon seit Jahren erfolgreich, diesmal öffnete zum ersten Mal der große Saal dafür seine Pforten. So durfte ich die Kollegen Wireless (a-cappella-boys) und Benjamin Eisenberg (politisches Kabarett) quasi auf großer Bühne kennenlernen und den Abend mit feuriger Ruhrpott-Currywurst beschließen.
Rückblick auf einen umtriebigen März
Es gibt ja kaum ein Konzert, das nicht seine eigene Geschichte schreibt bzw. seine eigene Herausforderung mit sich bringt. Der zurückliegende Tour-März ist bester Beleg dafür:
04.03. Konzert beim Künstlertreffen DAS RAD in Schwäbisch Gmünd
Herausforderung: lauter Künstlerkollegen
Gefühl vorher: vorfreudig-angespannt-konzentriert
Erkenntnis: Künstler können gönnen!
Gefühl nachher: bewegt, dankbar
12.03. Konzert in Bördeland-Zens
Herausforderung: altes Navi, neue Straßen; Toilette = Dixi Klo!
Gefühl vorher: trotz Fahrerei gelassen
Erkenntnis: chilenisches Essen schmeckt auch kalt
Gefühl nachher: Blähmagen
17.-19.03. Kurzauftritte in Königs Wusterhausen
Herausforderung: Publikum 65 plus; Mein Nichtraucher-Zimmer in der Pension muss bis zu meinem Einzug 100 Jahre lang das Schwerstraucher-Zimmer gewesen sein.
Gefühl vorher: platt vom Fahren
Erkenntnis: Facebook-Freunde sind echte Personen, mit denen man sich treffen und reden kann!
Gefühl nachher: platt vom Fahren
25.03. Konzert in Neukematen (Oberösterreich)
Herausforderung: Heimatkonzert!
Gefühl vorher: halbwegs gelassen
Erkenntnis: Es ist schön, alte Freunde zu haben!
Gefühl nachher: gelassen
26.03. Konzert in Esternberg (Oberösterreich)
Herausforderung: Wohnzimmer-Atmosphäre; Schinkenstangerl mit Kren
Gefühl vorher: gelassen
Erkenntnis: Kren befreit die Atemwege
Gefühl nachher: Kren für alle!
27.03. Konzert in Traun (Oberösterreich)
Herausforderung: Wenn man vor 20 Jahren schonmal auf derselben Bühne stand, kommt man wohl doch langsam in die Jahre …
Gefühl vorher: Wird hoffentlich nett …
Erkenntnis: Wahnsinn!
Gefühl nachher: enthusiastisch!




